Autor: Phil

Full Contact Kostüm

Full Contact Kostüm

Tatsächlich, es gab vor dem kultigen Predatorkostüm und dem gelungenen Kopf einen eher misslungenen Vorgänger. In dem hüpfte, tatsächlich, ein gewisser Kampfsportbelgier namens Jean-Claude Van Damme rum. Nicht genug, dass dieser erste Entwurf wirklich ziemlich lachhaft aussah, Herr Van Damme fand auch, so hiess es, es sei viel zu heiss in dem Ding und ausserdem sei er ja eigentlich gar nie richtig zu sehen – so zu hören in Mani und Phils KUCKUCKS-EI Nr. 11. Und das war das Ende von Van Damme als Arnies Gegenspieler in PREDATOR, ich würde sagen eine glückliche Fügung. 

KU-EI 11: Predator

KU-EI 11: Predator

Folge 11 dreht sich um den gefürchtetsten Jäger der Galaxie und seinen Widersacher österreichischer Herkunft, doch PREDATOR ist zum Glück mehr als nur Arnie vs. das Alien, massig Mukis, eine kunterbunte Knallerei, eine durchaus sichere Hand von Regisseur McTiernan und verflixt gute Spezialeffekte liessen PREDATOR zu einem der grossen Hits 1987 werden. 
Obwohl einige Male ein wenig abgeschweift, versuchen sich Mani und Phil, die Übersicht im Dschungel nicht zu verlieren.

Viel Spass beim Kuckucks-Ei!

Es podcasten: Phil und Mani


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Filmmusikalische Weihnachten

Filmmusikalische Weihnachten

Jaja, es weihnachtet sehr, wie derzeit überall zu sehen ist. Doch was hört sich der Filmbegeisterte in der Adventszeit denn am besten so an? Fünf Anpieltipps, von „ist doch klar“ bis „total schräg“, die zumindest bei mir regelmässig an Weihnachten zu hören sind:

HOME ALONE
John Williams

Am liebsten die Musik zu Teil 1, sowieso der mit Abstand Erfrischendere der Macauly Caulkin Kevin-Filme. Williams‘ Musik ist längst ein Klassiker, trotz oder wegen seiner Anleihen zur klassischen Musik und den wunderbar gesungenen Weihnachtsliedern wie „Somewhere in My Memory“ aus des Komponisten Feder.

 

GREMLINS
Jerry Goldsmith

Die Musik ist zwar wenig weihnachtlich, doch Goldsmiths Musik (nur in der langen Fassung von Film Score Monthly bitte!) passt nicht nur wie die Faust aufs Auge zu Joe Dantes pfiffigem Film sondern auch zu unserer völlig irren, seligen Weihnachtszeit, wenn Hinz und Kunz durchdrehen und die Innenstädte stürmen wie einst die Gremlins über Kingston Falls herfielen.

 

MIRACLE ON 34TH STREET
Bruce Broughton

Mein persönlicher Favorit in Sachen Christmasscores! Bruce Broughton hat den sympathischen Film aus dem Jahr 1994 mit Richard Attenborough als Santa in wundervoll warme, festliche Klänge geschmückt. Ein richtiger Adventsgassenhauer. Läuft bei dir „White Christmas“ oder „O Tannebmaum!“ so die Kerzlein brennen, ist es bei mir der Broughton.

 

DIE HARD
Michael Kamen

„Yippie-ki-yay motherfucker“ sollte man sich auch bei der Präsentübergabe verkneifen, auch Michael Kamens deftiger Actionscore hört sich eher der die hard (pardon the pun) Fan an. Tja, der Film spielt eben zu Weihnachten – auch wenn Bruce Willis wenig begeistert ist von den mit Lichtern beschmückten Palmen in L.A.

 

A CHRISTMAS CAROL
Nick Bicât

Die Musik zur 1984er Version des beliebten und oft verfilmten Stoffs mit dem immer gern gesehenen George C. Scott als Ebenezer Scrooge ist eine tolle sinfonische Filmmusik eines weniger bekannten Komponisten, die erst 2017 ihre Veröffentlichung auf CD erfuhr.

Neue Tasten braucht… der Podcast?

Neue Tasten braucht… der Podcast?

Musikalische Auffrischung ist angesagt und so werde ich in Bälde wieder einmal, lang, lang ist’s her, in die Tasten greifen um frischen musikalischen Wind in unsere Podcasts zu bringen. 2019 ist angepeilt, so die Muse mich küsst – wir werden sehen ob ich noch alle zehn inzwischen recht gealterten Fingerchen über die Klaviatur behände genug bewegen kann. Wie heisst es? Radfahren und Schwimmen verlernt man nie? Wird sich zeigen, aber ins Schwimmen werde ich ganz bestimmt geraten.

Der fast verpasste Oscar für Spielberg

Der fast verpasste Oscar für Spielberg

Als ich mir kürzlich wieder Steven Spielbergs SCHINDLER’S LIST anschaute, erinnerte ich mich an eine kleine Geschichte, die dazu führte, dass ich Steven Spielbergs ersten Regie-Oscar beinahe verpasste. Es war der 21. März 1994 und ich hielt mich in Los Angeles auf um einige Filmkomponisten zu interviewen. An diesem Tag stand ein Termin in Beverly Hills auf dem Plan, ein Besuch bei Cliff Eidelman, der damals einer der „hottest composers in town“ war. Das Gespräch war kurzweilig, ausführlich und dauerte länger als eingeplant – ein angenehmer Nebeneffekt, wenn man die Komponisten zu Hause besuchen kann.

Zum Abschied überreichte ich Cliff eine Flasche Schweizer Wein, die Etikette zierte eine Violine, irgendwie passend. Cliff meinte, er würde sie gleich zur Übertragung der Oscarverleihung, die bereits begonnen hatte, aufmachen. Die Oscars! Verd…! Unser Hotel, ein Freund begleitete mich, war eigentlich nur 25 Meilen von Beverly Hills entfernt in Pasadena, also auf der anderen Seite von LA und es war Rush Hour. Rush Hour in Los Angeles! Wer FALLING DOWN gesehen hat, weiss was das heisst. Wir standen bereits kurz nachdem wir Beverly Hills verlassen hatten und dachten uns, die Strecke durch Downtown vermeiden zu wollen und nahmen so einen anderen Freeway. Es half alles nichts, nichts ging mehr. Ob rein oder raus, alles war dicht. Und ein Radiosender, der die Academy Awards übertrug war in unserem Mietauto nicht zu finden. Stunden später erreichten wir müde und hoffnungslos unser Hotel.

Im Zimmer sogleich den Drehknopf des alten TVs betätigt, siehe da, wir erwischten flugs die Kategorie „Best Director“ und konnten Steven Spielberg also doch noch bei seinem längst verdienten Oscar live miterleben. Später kam noch das Goldmännchen für den besten Film dazu. Es war der Abend von SCHINDLER’S LIST und Steven Spielberg, der es nach etlichen Nominationen endlich geschafft hat.

Beim Dorothy Chandler Pavillon fuhren wir an einem der nächsten Tage vorbei und dachten an unseren fast verpassten Steven Spielberg Oscar.

Maurice Jarres Elektronika

Maurice Jarres Elektronika

Nicht ganz so, aber ähnlich sah es 1985 aus, als Maurice Jarre jenen Peter Weir Film musikalisch unterlegte, über den Mani und ich demnächst „kuckuckeiern“ werden. Jarre nahm die elektronischen Instrumente auf wie ein Orchester und versammelte die „Synthesists“, wie es in den USA hiess, im Tonstudio, wo nach Sounds gesucht wurde um Jarres Komposition zu interpretieren, aufgenommen wurden die Synthies oft per Mikro über Lautsprecher.
Das Bild zeigt Michael Boddickers Moog Synthesizer. Boddicker war „Principal Synthesist“ bei diversen Maurice Jarre Scores jener Phase, wie etwa ENEMY MINE, NO WAY OUT und THE MOSQUITO COAST. Und bei Kuckucks-Ei Nr. 10 natürlich!

Jerry Goldsmith Gedächtniswochen

Jerry Goldsmith Gedächtniswochen

Es war mal wieder Zeit für eine richtige Dosis Jerry Goldsmith und so liefen bei mir im CD-Player (das ist das Ding, in das man diese schön silbern glänzenden Scheiben legt) in den letzten Tagen Filmmusiken des Filmmusikgenies quasi auf und ab. LONELY ARE THE BRAVE, SECONDS, HOOSIERS, THE WIND AND THE LION, WARLOCK, NIGHT CROSSING, THE BOYS FROM BRAZIL, TIMELINE (das ist jener, den Richard Donner mit einem Score von Brian Tyler ersetzte – dem Film half es nicht), POLTERGEIST II: THE OTHER SIDE, INNERSPACE, GREMLINS, THE BLUE MAX, EXPOLRERS, FIRST BLOOD, was haste nicht gesehen… Und es waren diese „Goldsmith Gedächntiswochen“, die schliesslich zu meinen drei Halloweentipps führten. In diesem Sinne… trick or treat!

Hoch hinaus!

Hoch hinaus!

Unser Herr Spielberg und seine Kameracrew bei Aufnahmen auf einem Kamerakran zu 1941. Irgendwann, ja, irgendwann wird wohl auch dieser Steven Spielberg bei uns „ver-podcasted“ werden. Derweil können wir ja ein bisschen John Williams‘ pfundigem Titelmarsch lauschen…

King of Chaos

King of Chaos

Ja, ich bin der ungekrönte König des Chaos. Da komme ich nicht drum herum wie das aktuelle Foto meines iMac Möbelchens wahrhaftig zeigt. Da geben sich lieb gewonnene Filmfiguren, Technisches und Erinnerungen ein Stelldichein mit einem feinen Hauch Hausstaub. Nostalgie pur eben… oder doch nur der king of chaos? Jo würde zweifellos einen leichten Anfall kriegen ob so viel Wuselzeugs ein paar cm unterhalb des Monitors, doch so sind wir eben.

Auch ein wohl behüteter Schatz

Auch ein wohl behüteter Schatz

Ich muss natürlich nachziehen, wenn Jo so eine feine Autogrammkarte mit Mark Hamill zeigt. Das CD Cover zu UNDER FIRE hat mir Jerry Goldsmith, ich mache keinen Hehl daraus zu betonen, dass er mein Lieblings-Filmkomponist ist, anno 1993 in Oulu, Finnland anlässlich seines Filmmusikkonzerts signiert. Nun, er hatte einen Rotstift zur Hand, zum Ändern, Anpassen, Korrigieren der Partituren, passt farblich immerhin ganz gut zum Cover.
„Was ist denn das für eine Veröffentlichung?“ – „Eine japanische…“- „Die habe ich noch nie gesehen!“